Energetiesche Arbeitssicherheit

Geleitwort aus alternativmedizinischer Sicht

"Mir wurde die große Ehre zuteil, Ihnen das "Handbuch der energetischen Arbeitssicherheit" vorstellen zu dürfen. Als ehemalige Vorsitzende und derzeitige Geschäftsführerin des Prüfungsausschusses für Akupunktur in meinem Bundesstaat liegt mir die Frage des Konsumentenschutzes in besonderem Maße am Herzen. Dies ist insbesondere heute ein heißes Eisen, da sich alternative Behandlungsmethoden aus einer eher untergeordneten Position in den Mainstream katapultiert haben und großen Zuspruch erfahren. So ergab beispielsweise eine Verbraucherumfrage aus dem Jahr 2011, dass 38 Millionen Erwachsene in den Vereinigten Staaten mehr als 300 Millionen Mal Akupunkteure, Chiropraktiker, Masseure und andere Praktizierende von Komplementärmedizin aufsuchen. Angesichts dieser steigenden Zahlen derjenigen, die sich für die Alternativmedizin entscheiden, entsteht auch die Anforderung einer strengeren Regulierung dieses Bereichs zugunsten der Qualitätssicherung. Dies zeigt sich bereits in den jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Traditionellen Chinesischen Medizin, wonach die amerikanische Arzneimittelbehörde klinische Studien durchführen soll, damit diese Produkte auf den Märkten der Vereinigten Staaten und Europas als Arzneimittel zugelassen werden können. Erfreulicherweise setzt sich Christine Schenk seit vielen Jahren mit allem Nachdruck für die Sache des Konsumentenschutzes bei energetischen Heilverfahren ein. Sie blieb in dieser Frage stets am Ball und bereichert uns nun mit ihrem bahnbrechenden Werk, in dem sie zum Vorteil aller die neuen Erkenntnisse zum richtigen Zeitpunkt zusammenträgt.

Christine Schenk würdigt in ihrem Werk sämtliche Traditionen des Energieheilens und präsentiert die wichtigsten Theorien und Konzepte von Mystikern, Hellsichtigen und metaphysischen Behandlern. Sie führt deren Lehren in einem integrierten Ganzen zusammen, das sie als Energiekörper bezeichnet. Sie weist uns darauf hin, dass es viel über den Energiekörper und seine Energien zu lernen gilt. Und das geschieht nicht nebenbei bei einem Wochenendseminar, sondern ist vielmehr Ergebnis von Jahren des Studierens, der persönlichen Entwicklung und klinischen Anwendung, die die erforderliche Sicherheit in der Energiearbeit bringen, um diese so behutsam und sicher wie möglich zum eigenen Wohle und zum Wohle der Patienten und Klienten einzusetzen. Im Kern geht es hier um die Frage, ob dieses Konzept nicht nur von denjenigen angenommen und umgesetzt wird, die mit energetischen Techniken arbeiten, sondern auch von der breiten Öffentlichkeit.

Denn in der Tat bestehen Risiken im Zusammenhang mit der Energiearbeit und selbst die am besten qualifizierten Therapeuten können hier Schaden anrichten. So ernst und elementar dieser Aspekt auch ist, so wenig populär ist er und wird daher häufig als inexistent abgetan. Beim Lesen dieses Buches werden Sie sehen, dass Christine Schenk Unterstützung und Hilfestellungen für die zahllosen Opfer solcher unglücklichen Schädigungen ihrer Energiesysteme anbietet, die sie Therapeuten zu verdanken haben, die nicht die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Ein solches Vorgehen ist unannehmbar und muss aufhören. Auch für Fabriken und Krankenhäuser gelten strenge Auflagen und so richtet sich Christine Schenk am Warum und Wie aus und vermittelt uns, dass dies der nächste Schritt in der Entwicklung der Energiemedizin sei.

Am Anfang war auch für mich mit meinen mehreren tausend Schulungsstunden im Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin das Postulat schwer zu schlucken, dass für die Energiemedizin auch eine gewisse Vorbereitung erforderlich ist. Je mehr ich jedoch dazulernte, desto mehr begriff ich, dass meine Ausbildung und auch meine jahrelangen praktischen Erfahrungen mir weder das Wissen noch die Möglichkeit an die Hand gaben, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, die erforderlich waren, um den Energiekörper meiner Patienten zu behandeln. Dieser ganzheitliche Ansatz, bei dem es darum geht, sich auf das gesamte Energiesystem und nicht nur einen Teil davon zu konzentrieren (wie beispielsweise nur auf die Meridiane oder nur die Chakren), ist das fehlende Verbindungsstück, das Christine Schenk in ihrem Ansatz für die sichere Energiearbeit für alle vorgibt, die energetische Heilverfahren anwenden. Christine Schenk bietet hier einen ganz neuen Weg, auf dem einem in der Tat die Augen geöffnet werden und der für jeden, der im Bereich der Energiemedizin arbeitet, für die eigene Sicherheit und diejenige der Patienten oder Klienten unerlässlich wird, um so sicher und professionell wie nur irgend möglich zu arbeiten.

Da ich akupunktiere, versetzt mich Christine Schenks umfangreiches und verlässliches Konzept der Energiearbeit in die Lage, täglich mit einem Ansatz in die Therapie zu gehen, der mich und meine Patienten schützt und so eine Form der Hilfe zu leisten, die sämtliche körperlichen und energetischen Aspekte entsprechend würdigt. Zudem habe ich gelernt, dass es darauf ankommt, ein Netzwerk aus Psychologen und Ärzten aufzubauen, die zusammenarbeiten, um den Patienten die gebotene Unterstützung zuteil werden zu lassen. Die Weitergabe dieser wichtigen Botschaft an meine Kollegen, die ebenfalls östliche Therapiemethoden anwenden, wird nicht nur deren Leben verändern, sondern auch deren Arbeit verbessern und ihnen unnötige Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Behandlungen ersparen, die ohne die erforderliche Vorplanung energetischer Hygiene- und Sicherheitsmechanismen vorgenommen werden. Behandler können ein berufsbedingtes Burnout, Krankheiten und weitere energetische Schäden vermeiden, indem sie sich auf fundiertes Abgrenzungsvermögen, einwandfreie Hygiene sowie ein umfassendes Sicherheitsprotokoll stützen, um damit wiederum die öffentliche Gesundheit und das öffentliche Wohl in einem Bereich zu schützen, der fälschlich und viel zu häufig für harmlos gehalten wird.

Das Buch, das Sie in den Händen halten, veranschaulicht in detaillierter Weise, warum die Aussage uneingeschränkt zutrifft, dass Energien keinesfalls harmlos sind und warum es entscheidend darauf ankommt, die Situation gleich jetzt und nicht erst in Zukunft zu verbessern. Christine Schenk zeichnet brillant die historische Entwicklung der Energiemedizin nach, untermauert dies mit eindrucksvollen Fallbeispielen für die katastrophalen Folgen einer unangemessenen Anwendung und beschreibt die kaum überwindbaren Schwierigkeiten im Zusammenhang damit. Sie zeigt, wie ungemein schwer es ist, die Ergebnisse nach wissenschaftlichen Kategorien zu bewerten. Sie erklärt weitsichtig, warum die Energiemedizin im Therapiebereich ihren eigenen Platz verdient hat, und stützt all dies auf die Maßgabe der absoluten Notwendigkeit energietechnischer Arbeitssicherheit.

Auch das Thema energetischer Berufskrankheiten wird explizit im "Handbuch der energetischen Arbeitssicherheit" besprochen. Nachdem ich begonnen habe, mich mit der Welt der Energien zu beschäftigen, musste ich schnell begreifen, dass ich unter berufsbedingten energetischen Schäden litt, die ich mir durch das tägliche Auflegen meiner Hände auf alle Patienten unmittelbar nach dem Einstechen der Akupunkturnadeln zugezogen hatte. Es fällt mir nicht leicht zuzugeben, dass ich mir hier im Grunde die Technik eines anderen Akupunkteurs zu eigen gemacht und diese mit Qi-Stärkungstechniken kombiniert hatte, die ich bei einem Wochenendseminar erlernt hatte. Ich verwendete also in der Tat keinesfalls ein ausreichend einstudiertes Therapieprotokoll und ergriff auch nicht Vorsichtsmaßnahmen, die bei der Anwendung dieser Techniken geboten sind, hatte aber das Empfinden, dass das völlig in Ordnung sei. Nun bin ich dankbar, dass mir Christine Schenks Erkenntnisse und Erfahrungen den Stellenwert der energetischen Arbeitssicherheit vor Augen geführt und mich veranlasst haben, in der Form nicht mehr weiterzumachen. Durch ihre Erklärungen begriff ich, dass ich meine Patienten nicht in der Entwicklung und dem Ausgleich ihres Qis unterstützt hatte, sondern ihnen mein eigenes Qi zuführte, sodass ich selbst dabei an Qi verlor und sie von mir als Quelle des Qi abhängig wurden, statt sie in die Lage zu versetzen, ihr Qi selbst zu stärken. Dies ergab für beide ein ungesundes Abhängigkeitsverhältnis und somit genau die Situation, die Schädigungen aufgrund ungeeigneter Energiearbeit verursachen kann. Meine Patienten kamen zu mir, weil sie eine Akupunkturbehandlung benötigten, und erhielten zusätzlich und ohne jede weitere Erklärung meinerseits eine Behandlung zur Stärkung des Qi. Heute bin ich darauf wirklich nicht stolz, aber ich habe wenigstens daraus gelernt und viele meiner Patienten bitten mich immer noch um das, was sich "so gut angefühlt" hatte.

Genau vor dieser Art energetischer Zusatzleistung ohne ausreichenden fachlichen Hintergrund und die erforderlichen Erfahrungen warnt Christine Schenk eindringlich und erläutert dies als die Schwierigkeit bei der Verbreitung der Energietechniken in der westlichen Gesellschaft. Sie fordert die Praktiker der Energiemedizin mit allem Nachdruck auf, das Energiesystem als Ganzes zu sehen, um unnötige Schäden oder Verletzungen zu vermeiden. Sie erinnert uns daran, dass wir unsere guten Absichten, unsere freundliche Einstellung und Fürsorge für unsere Patienten beibehalten, uns jedoch gleichzeitig auch immer vergegenwärtigen müssen, dass wir nicht perfekt sind und Fehler machen. Auch bei diesem Lernprozess, bei dem verlässlichere und sicherere Arbeitsmethoden entwickelt werden, muss der Praktiker sich selbst mit größter Achtung, Nachgiebigkeit und Geduld begegnen. Dies führt zu einem stärkeren Vertrauen in die eigene Arbeit und zu einem ganzheitlichen Ansatz, der den klinischen Horizont erweitert und ein solides Fundament aus energetischem Fachwissen legt, mit dem in Zukunft optimale Ergebnisse erzielt werden können.

Denn parallel zu den vielen Beispielen für positive Heilergebnisse ist es eine unumstößliche Tatsache, dass Energiearbeit Schäden anrichten kann. Dem Praktiker, der sich dessen nicht bewusst ist, wird es immer an der Aufmerksamkeit und Hingabe fehlen, die ihn auch für die größten Schwierigkeiten wappnen. Ausgestattet mit dieser Erkenntnis jedoch verfügt der Praktiker über die Fähigkeit, Schäden zu verhindern. Wie Christine Schenk resümiert: "Wir lernen von ihnen und die Integration des Gelernten hilft uns, die Handlung nicht mehr zu wiederholen." (Schenk, 2011, S. 90) Dieser Prozess der kompromisslosen Wahrnehmung der Sicherheitsrisiken und das Zulassen und Akzeptieren von Fehlern der Vergangenheit versetzen den Energiearbeiter in die Lage, Therapien anzubieten, die sich positiv und gesundheitsfördernd auswirken. Genau das postuliert Christine Schenk für den Bereich der Energiemedizin.

Durch ihre erhellenden und kenntnisreichen Bücher und Schulungen bietet Christine Schenk den Einstieg in diesen wichtigsten Schritt der Entwicklung des ganzheitlichen Konzepts und der unerlässlichen Übernahme der Verantwortung für die eigenen Handlungen. In ihrem ersten Buch "Der Energiekörper - Dein Partner auf Lebenszeit" vermittelt sie, dass wir nicht nur über einen physischen Körper, sondern auch über einen Energiekörper verfügen, und veranschaulicht, wie wichtig es ist, die Verbindung zwischen beiden durch klares Bewusstsein über das Vorhandensein des Energiekörpers zu pflegen und zu fördern. In ihrem nächsten Buch "Ich und Ich" trägt Christine Schenk hilfreiche konkrete Informationen zusammen, mit denen der Leser die Welt der Energien zu verstehen und auf diese Weise damit zu arbeiten lernt.

Indem sie ein vollständiges Bild des Energiekörpers zeichnet, werden die Leser in die Lage versetzt, die energetische Anatomie als vollständige Einheit samt den damit einhergehenden Konsequenzen zu begreifen. Sie warnt eindringlich vor der unglaublichen Empfindlichkeit des Energiekörpersystems, das selbst auf die allerfeinste Intervention reagiert. Sie zeigt auf, wie selbst die geringste Bewegung in einem Bereich des Energiekörpers eine regelrechte Flutwelle an seinem anderen Ende auslösen kann. Diese Informationen bilden das Fundament für ihr neuestes Buch, in dem sie sich unmissverständlich für die Thematik der energetischen Arbeitssicherheit einsetzt.

Im "Handbuch der energetischen Arbeitssicherheit" wird all das Grundwissen für die praktische Arbeitsumgebung aufbereitet, in der Energiearbeit geleistet wird. Hier wird beleuchtet, wie bedeutsam es ist, bei der Anwendung energetischer Heilverfahren äußerste Vorsicht walten zu lassen. Die Autorin erklärt, was schief gehen kann, und würdigt gleichzeitig all die wunderbaren und positiven Effekte, die durch behutsame, wachsame und informierte Energiearbeit möglich sind. Sie fordert die Therapeuten strikt zur Verantwortungsbereitschaft auf und ermahnt sie, sich vor Augen zu führen, inwieweit sie mit ihren Intentionen, Worten und Handlungen Einfluss auf die Energie ihres Gegenübers ausüben. In diesem Buch geht es darum, dem Leser die Notwendigkeit von Sicherheitsrichtlinien und -protokollen zum uneingeschränkten Schutz der Therapeuten und Patienten zu verdeutlichen. Gleichzeitig setzt sich Christine Schenk weiter für die Sache der Energiemedizin mit ihrem heilenden Potential ein und warnt vor den möglichen Schäden. So macht sie uns mit der unbestreitbaren Kehrseite der Medaille bekannt.

Christine Schenk sagt: "Erst wenn dieser Schutz vom Fachgebiet der Energetik übernommen worden ist, kann nicht nur von einer Übernahme der Verantwortung, von der Einführung energetischer Sicherheitsmaßnahmen, sondern auch von Qualitätskontrolle für die eigene energetische Arbeit gesprochen werden. Dies wird verhindern, dass all jene, die mit Methoden arbeiten, die Energien einsetzen, seien es nun Handaufleger, Heiler, Therapeuten aller Art oder Ärzte, unter pauschalierenden Abwertungen, Zuschreibungen oder Rufschädigungen durch frustrierte und verärgerte Klienten oder Patienten zu leiden haben." (Schenk, 2011, S. 136) Aus Sicht des Akupunkteurs setzt dies die energetische Interpretation der Informationen, die beim Erstgespräch vermittelt werden, die Auswahl der zu nadelnden Stellen, die Art der Interaktion und der Führung der Gespräche mit den Patienten, eigene Schutzprotokolle für einen selbst und die Patienten und vieles mehr voraus, um die Diagnose- und Therapieprotokolle zu verbessern, die aus umfassenden Schulungen in östlicher Medizin erstellt wurden.

Unmittelbar aus Christine Schenks Arbeiten habe ich eine revitalisierte Version meines Ichs als Akupunkteurin aktiviert, die sich vorbehaltlos dem Prinzip der Sicherheit verschrieben und gleichsam energetisch dagegen geimpft hat, die Energie meiner Patienten anzunehmen. Vor diesem Hintergrund bin ich nunmehr in der Lage, die energetische Ganzheit in einem solchen Umfang aufrechtzuerhalten, dass es hier zu keiner Übertragung und Gegenübertragung kommen kann, sodass dem Postulat der Sicherheit aller Beteiligten Rechnung getragen wird. Zudem bin ich jetzt imstande, ein vollständiges System der energetischen Bewertung, Diagnose und Therapie anzubieten, das individuell auf den einzelnen Patienten und dessen energetische Biographie, Symptome und Zeichen zugeschnitten wird. Ganz im Sinne der Grundsätze der Traditionellen Chinesischen Medizin aktiviere ich nach wie vor die Akupunkturpunkte entlang der Meridiane, vergegenwärtige mir jedoch stets, dass die Auswahl der Akupunkturpunkte und auch die Methode der Nadelstimulation sich nachhaltig auf die gesamte Anatomie und Physiologie des Energiekörpers auswirken. Dieser kombinierte Therapieansatz in der Akupunktur steht in direktem Zusammenhang zur Traditionellen Chinesischen Medizin, bei der es darum geht, durch die Behandlung von beidem, "der Wurzel und des Zweigs", also der Ursache und der sichtbaren Symptome, niemals das Ganze aus den Augen zu verlieren. Dies macht die Therapie wirkungsvoller und führt bei Patienten zu den eindrucksvollsten Reaktionen, die ich je erlebt habe.

Die Schärfung der Wachsamkeit gegenüber den möglichen Folgen des Nadelns bestimmter Akupunkturpunkte sowie die Konzentration auf die energetische Biographie und die auftretenden Symptome und Zeichen bilden heute die Pfeiler meiner Arbeit in der Akupunktur und dies habe ich den Schulungen von Christine Schenk zu verdanken. Ich achte besonders darauf, keinen energetischen Schaden anzurichten. So behandle ich beispielsweise nur selten einen sonst häufig verwendeten Akupunkturpunkt namens Yintang, der auf dem 6. Chakra liegt und auch als das "Dritte Auge" bezeichnet wird. Patienten, bei denen andere Therapeuten diesen Punkt behandelt hatten, sprechen oft von dem Gefühl, dass dies sie "abheben lässt", und teilen uns so mit, dass also genau das geschieht, was kontraindiziert ist. Man möge sich nur einmal die negativen Nachwirkungen vorstellen, die das Nadeln dieses Punktes bei Patienten hat, die als Kind einen weitreichenden Missbrauch haben überstehen müssen und heute unter extremer Angst und Unruhe leiden. Bevor ich mich mit Christine Schenks Lehren zur energetischen Arbeitssicherheit beschäftigte, war mir das Risiko möglicher weiterer energetischer Verletzungen nicht bewusst. Ich war einfach davon ausgegangen, dass dieser Punkt "das Herz beruhigt und den Geist befriedet" und dies für jeden gut ist, was durchaus nicht der Fall ist.

Behandler im Bereich der Energiemedizin müssen viel über Energien lernen. So ist es auch mehr als nachvollziehbar, dass Christine Schenk Energiebehandler auffordert, nur dann tätig zu werden, wenn sie genau wissen, was sie tun, und die geeigneten Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um eine bewusste, sichere und geschützte Behandlung anzubieten. So schreibt sie: "Wir sollten aus der Geschichte der Arbeitssicherheit lernen und die gemachten Fehler nicht wiederholen. Was wir also trotz des Dilemmas tun können, ist, rasch zu reagieren." (Schenk, 2011, S. 37) Auch ich möchte Sie an dieser Stelle bitten, gemeinsam daran zu arbeiten, die augenblickliche Situation zu korrigieren und den Prozess der Sicherung der Arbeitsumgebung für Sie selbst und für diejenigen einzuläuten, die sich an Sie wenden. Es handelt sich dabei um einen langsamen und schrittweisen Prozess der Reifung, der aus Ihnen einen ganzheitlichen und autonomen Behandler machen wird, der in der Lage ist, das eigene energetische Fachwissen und die erhaltenen Lehren in der praktischen Arbeit anzuwenden. Der Schlüssel für den Erfolg liegt hier in der Verbesserung der eigenen Therapieansätze auf Grundlage der Empfehlungen und Diagnosetechniken von Christine Schenk. Ich bin ausgesprochen dankbar, dass sie dieses Wissen mit uns teilt, und mag mir nicht vorstellen, wo ich sonst heute stehen würde. Ich erschauere regelrecht bei dem Gedanken. Ich bin glücklich, dass Sie dieses Buch lesen, und hoffe, dass auch Sie sich auf die Reise begeben, bei der es darum geht, die Ganzheit in Ihrem Leben wiederherzustellen und in der Therapie begründet und verantwortungsbewusst vorzugehen.

Christine Schenk hat hier umfassende Informationen zusammengetragen, die wir als Behandler im Bereich der Energiemedizin kennen müssen: Es ist höchste Zeit, die Messlatte völlig unabhängig von den Schwierigkeiten, denen wir auf diesem Weg begegnen werden, höher zu legen. Zu viele leisten Energiearbeit, ohne entsprechend ausgebildet zu sein, und gehen einfach davon aus, dass sie alles tun können, ohne sich der Folgen bewusst zu sein. Christine Schenk bezeichnet dies emphatisch als "Arbeit am Abgrund" - warum also sollten wir jetzt nicht einen sicheren Ansatz erlernen? Als Leser bitte ich Sie eindringlich, sich für die Botschaft von Christine Schenk aus diesem bahnbrechenden Buch zu öffnen. Nehmen Sie das Gesagte ernst und nehmen Sie es sich zu Herzen. Ich danke ihr für die Zeit, Hingabe und Energie, die sie dafür aufwendet, um sich für die Rechte des Energiekörpers und für den Respekt und die Achtung einzusetzen, die ihm gebühren. Die Informationen dieser bedeutenden Arbeit werden vorgestellt, um Sicherheit und Schutz der Gesundheit der Therapeuten und Klienten zu garantieren. Vielleicht wird ja auch einmal mein Traum wahr, dass die einzigartige Arbeit von Christine Schenk nicht nur in Schulen über östliche Medizin, sondern auch weltweit in Programmen zur Energiearbeit unterrichtet wird. Das "Handbuch der energetischen Arbeitssicherheit" leistet einen entscheidenden Beitrag zur Energiemedizin, der in Zukunft vorgeben wird, wie sie in unserer Gesellschaft beurteilt, eingeschätzt und eingesetzt wird."

Shoshanna Katzman
M.S, L.Ac, Dipl. Ac. & CH, Red Bank, New Jersey, USA

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