Chris©-Technik

Integration meiner Chris-Ausbildung in meine Arbeit als Beraterin und Psychotherapeutin


"Ich stehe knapp vor dem Abschluss meiner Ausbildung bei Christine Schenk und schreibe gerade an meiner Masterarbeit. Auch wenn ich vieles von dem, was ich gelernt habe, auch schon während der Ausbildung in meiner Praxis angewendet oder umgesetzt habe, beschäftige ich mich nun sehr konkret damit, wie ich mein beratendes und therapeutisches Arbeiten mit dem neu erworbenen Wissen über Energiekörper, Energien, Energieeinsatz, Zeit, Raum, etc. verbinden kann und will.

Ich beschreibe einige der wesentlichen Auswirkungen bzw. Veränderungen, die ich wahrnehme:

Meine Beziehung zu mir selbst und zu anderen Menschen ist liebevoller, gelassener, entspannter und erfüllter geworden. Ich nehme meine Klienten viel bewusster in ihrer Ganzheit, Komplexität und Kompetenz wahr und kann so ihre Selbstheilungskräfte besser als früher aktivieren.

Meine interne und externe Kommunikation ist klarer, einfühlsamer und prägnanter geworden. Ich nehme die Bedeutung – genauer gesagt die Energie oder Schwingungen von Worten sehr deutlich wahr und berücksichtige dies mehr und mehr bei meiner Wortwahl.

Ich lasse oder nehme mir daher auch wesentlich mehr Zeit, bevor ich Interventionen setze, was zur Folge hat, dass diese effizienter sind und auch kaum Widerstand bei meinen Klienten hervorrufen.

Auf diese Weise wird Beratung und Therapie für mich müheloser, macht mir viel mehr Freude und bringt mir und meinen Klienten Erfolg und Fortschritt. Sogenannte „schwierige Fälle“ ermüden mich nicht mehr so wie früher, sondern sind eine Übung für mich im „gut bei mir sein“. Ja, mittlerweile liebe ich solche exklusiven Aufträge.

Ich nehme mir bewusster Zeit für mich und all das, was ich gerne tue. Meine Pausen nütze ich sorgfältiger für Rekreation und Regeneration, für die Pflege meiner Beziehung zu mir und für mein Wohlbefinden und mein seelisches Gleichgewicht. Wenn ich mich unwohl, destabilisiert, erschöpft, verwirrt, etc. fühle, nehme ich das sehr rasch wahr und habe durch die Ausbildung die nötige Kompetenz, mich selbst wieder zu stabilisieren, zu entspannen, zu reinigen, zu orientieren und zu -zentrieren. Es klingt zwar paradox, aber es ist so, dass ich durch meinen bewussteren Umgang mit Energie, Zeit und Raum ein wesentlich größeres Arbeitspensum leichter und freudvoller bewältigen kann und ich mich dabei wesentlich wohler, zufriedener und glücklicher fühle. Dadurch, dass ich rascher und klarer erkenne, was genau von mir gefragt ist, kann ich auch leichter entscheiden, ob und wenn ja, wie und wo ich Unterstützung geben kann und wo eben nicht. Das erspart sowohl mir als auch meinen Klienten sehr viel unnötigen Energieaufwand und Energieverlust.

In diesem Sinne ist die  - Ausbildung die beste Prävention für Burn-out-Syndrom.

Zum Abschluss noch einige Veränderungen in meinen Haltungen, Einstellungen und Sichtweisen, mit denen ich nun an meine beratende und therapeutische Arbeit herangehe:

Zu Beginn ist mir ganz wichtig festzustellen, aus welcher Perspektive (aus der Energiekörper-Perspektive oder der physischen Körper-Perspektive) nimmt ein Klient sich und seine Umwelt wahr. Aus eigener schmerzlicher Erfahrung weiß ich, wie viel Verunsicherung, Desorientierung, Symptomverstärkung, Verängstigung bis hin zur völligen Sprachlosigkeit fehlendes Wissen über diese spezifische Art der Wahrnehmung auslösen können. Die ausführliche Diagnose für beide Körper (Christine Schenk beschreibt sie in ihrem Buch „Ich und Ich“ sehr detailliert) ist die Grundlage für meine Arbeit geworden.

Ich nenne hier einige für mich wesentliche Fragen, von denen ich mich leiten lasse:

Abschließend möchte ich noch sagen: Freude hat mir meine Arbeit schon immer gemacht, aber diese nun auch noch mit mehr Leichtigkeit und Effizienz tun zu können ist ein großer Gewinn."

Lisa Kabon, Beratungslehrerin, Psychotherapeutin, Supervisorin, Wien

© 2018 Christine Schenk