Chris©-Technik

Vorwort

Christine Schenk hat ein faszinierendes Buch geschrieben – ihr zweites. Es ist hoch interessant. In diesem Band berichtet sie detailliert über ihre eigenen Erfahrungen bezüglich der Beziehung zwischen dem physischen Körper und dem Energiekörper des Menschen. Sie war von Kindheit an eine „Sehende“. Diese Fähigkeit gilt für jedes Kind, hält sie schon eingangs fest. Die heutige materialistische, technisierte, „wissenschaftliche“ Zeit negiert jedoch die Gültigkeit dieser Beobachtungsgabe. Nur was beweisbar, überprüfbar, meßbar, wiederholbar, statistisch nachweisbar ist, wird von dieser Zivilisation anerkannt, während Religionen und Glaubensrichtungen darum streiten, wessen Dogma das wahre ist, und damit Kriege auslösen. Ich glaube, daß die Macht persönlicher, subjektiver Beobachtung des Energiekörper-Phänomens erhalten bleiben und von allen Menschen entwickelt werden wird. Wir Menschen werden Methoden entwickeln, den subjektiven Eindruck bezüglich der Beziehung zwischen dem Energiekörper und dem physischen Körper mit neuen Technologien zu überprüfen.

Es gibt mehrere Beispiele so eines Nachweises, so zum Beispiel die grenzwissenschaftlichen Arbeiten von Dr. Thelma Moss. Sie produzierte Kirlianphotographien, die deutlich zeigen, daß eine Flamme wie ein anatomisches Lichtmuster dem echten physisch-materiellen Erscheinen des Triebes und der Wurzel bei keimenden Körnern vorausging (ca. 1975, UCLA, gesponsertes Labor des psychologischen Institutes). Noch früher, in den 40er Jahren, photographierte Ruth Drown, die die Radiovisionsphotographie begründete, anatomische Strukturen wie eine verstopfte Arterie, indem sie das radionische Gerät auf eine kristallisierte Bluttupferprobe einstellte, ganz ohne äußere Lichtquelle. So bietet uns Christine Schenk wunderbare Illustrationen von der Anatomie des Energiekörpers, der den physischen Körper während seines Lebens „überblendet“.

Sie fordert die Rechte der Kinder, während des ganzen Lebens ihre Vision der Energiefelder, die sie anfänglich klar sehen, erhalten zu können. Sie fordert eine Änderung in der Einstellung der Eltern und anderer Erwachsenen, um es den Kindern zu ermöglichen, ihre Fähigkeit, Energiefelder, Strömungen und atmosphärische Schwingungen zu sehen, ungestört fortsetzen zu können. Wir brauchen das Bewußtsein, daß Erwachsene diese Fähigkeiten, mit physischem Körper und Energiekörper vereint zu sein, schützen und wertschätzen, und zwar in jeder neuen Generation, anstatt diese natürliche Gabe zu stoppen und zu behindern. Wir müssen respektieren, was ein Kind in diese Welt bringt. Sehen schließt die visuelle Fähigkeit ein, Lichtpartikel sehen zu können, die über ihre schnellen helischen Pfade tanzen, ebenso wie den bläulichen Nebel wie Wolken leuchtender Orgonenergie, und sogar Blitze wie Wetterleuchten in der Atmosphäre. Ich hatte im Alter von sieben Jahren selbst Diskussionen mit anderen Schulkindern, was diese atmosphärischen Ereignisse wohl sein mochten?

Die Tatsache, daß der Energiekörper vom physischen Körper getrennt sein kann, hatte mich als Jugendliche wirklich erstaunt, als ich auf dem Stuhl des Zahnarztes unter einer hohen Dosis Nitroxyd-Narkose plötzlich durch einen Nebel, wie durch einen Trichter, eine kleine, weiß gekleidete Person sah, die sich über jemanden, der auf dem Stuhl lag, beugte, beide als sehr kleine Figuren sichtbar, alles mit dem dringenden Gefühl „das bin ich da unten, ich muß sofort zurück“. Als ich vor Atemlosigkeit keuchend zu mir kam, hatte ich solche Angst, daß ich nie mehr zu weiteren Behandlungen kam und niemanden je von meinem Schock erzählte, mich außerhalb meines Körpers befunden zu haben. Meine Erziehung hatte mich also nicht auf das Phänomen der Trennung des Energiekörpers vom physischen Körper vorbereitet. Als Ärztin konnte ich die Trennung des Energiekörpers vom physischen Körper beobachten. Es scheint, daß das Bewußtsein und ein Teil des Energiekörpers den physischen Körper während Operationen, Unfällen, Ohnmachten oder in Narkose verlassen.

Wir erwarten ungeduldig die Erfindung der neuen technischen Mittel, die zukünftigen Generationen die Bilder des Energiekörpers in Krankheit und Gesundheit zeigen werden.

Von größtem Interesse für mich war jene Fallgeschichte, die die Begleitung und darauffolgende Heilung des neunjährigen David beschreibt, der aufhörte zu sprechen und seinen Eltern, der Schule, den Therapeuten und der Welt gegenüber in ein verbissenes Schweigen verfiel. Er zeigte sich therapieresistent. Christine Schenk beobachtete, wie intensiv angeregt die energetische Verbindung zwischen den Augen und Ohren des Energiekörpers des Kindes waren – „besonders aktiv dort, wo sich die Zentren befinden, die die zu verarbeitende Information sammeln, verarbeiten und weitergeben“. Bei Kindern bemerkt sie „einen bereits ausgereiften Energiekörper in einem kleinen, sich entwickelnden physischen Körper“. Sie kommunizierte telepathisch mit David. Die Begleitung war innerhalb von neun Monaten erfolgreich, obwohl der Knabe selbst nur vier Mal kam. Sie teilte den Eltern die Einsichten des Kindes mit, indem sie als Mediatorin agierte. Davids Zugang zur Welt der Energien wurde den Eltern, die sich selbst dieser Welt schon lange verschlossen und diese verloren hatten, diplomatisch erläutert. Sie machte auch die materielle Welt der Eltern dem Sohn verständlich. „Du mußt in der Welt der sich konzentrierenden Teilchen, der materiellen, physischen Welt, zurecht kommen und die Information, die du durch die Luft beziehst, für dich behalten.“ Er verstand genau …

Sie betont Kindern und Eltern gegenüber die Bedeutung, ihren Erfahrungen beider Welten zu trauen. „Kinder besitzen mühelosen Zugang zur Energiewelt. Die Erinnerung an diesen Zugang sollte aufrecht erhalten und harmonisch ins Alltagsleben integriert werden.“ Das ist das Grundthema dieses Buches.

Christine Schenk ist hierin fortgeschritten, da sie Energiephänomene von Kindheit an sieht. Die heutige Zivilisation verlangt von den ganz Jungen jedoch, sich in jeder neuen Generation zu panzern. Ihr frühes Umfeld versuchte ihre Fähigkeiten zu unterdrücken. Es gelang ihr jedoch, weiter zu leben und sie sich intakt zu erhalten. Viele Biographien beschreiben ähnliche Geschichten, insbesondere die verstorbene Begründerin der Parapsychologiestiftung, Eileen Garrett, in ihrer Biographie „Adventures in the Supranormal“ (Abenteuer im Übernormalen) ebenso wie die zeitgenössische kalifornische Psychologin Judith Orloff. Wir müssen lernen, solche Talente zu schützen, anstatt diese angeborenen Fähigkeiten zu unterdrücken. In seinem Buch „Cosmic Consciousness“ (Kosmisches Bewusstsein) beschreibt der kanadische Psychiater Dr. Richard Bucke die Kämpfe solcher Menschen, die in ihrer eigenen Kindheit mißverstanden wurden. Er sagt voraus, dass die Evolution immer mehr solche Menschen in zukünftigen Zeitaltern hervorbringen wird. Ich hoffe, dass in naher Zukunft alle Menschen ein leichteres Leben haben werden, indem sie in ihr volles menschliches Potential, die Fähigkeit, die Energiewelt mit der physischen Welt zu integrieren, hineinwachsen.

Dieses Werk des 21. Jahrhunderts, das Christine Schenk vorlegt, ist ein wichtiger Beitrag zur Verhinderung der menschlichen „Panzerung“ auf dieser Erde. Ich hoffe, daß es weltweit gelesen und unterrichtet werden wird. Christine Schenk ist sehr rational, weise und in der Realität verankert. Wir danken ihr!

Dr. Eva Reich
4. Oktober 2000, Maine, USA

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